Den Traum vom Eigenheim wahr machen: Die Zinsen fürs Darlehen sind niedrig – das lässt immer mehr Menschen mit dem Gedanken spielen, selbst zu bauen oder zu kaufen. Doch Vorsicht: Auch in Zeiten günstiger Kredite gibt einige Klippen, die man bei der Finanzierung der eigenen Immobilie umschiffen sollte. Hier erfahren Sie, welche es sind.

Ist der Kredit mit den niedrigsten Zinsen immer der beste?

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Die Antwort lautet: nein. Wichtig ist bei der Baufinanzierung immer das Gesamtkonzept, nicht nur die Zinshöhe. Es sind stets auch die Höhe des Eigenkapitals, die Länge der Laufzeit, der Tilgungsanteil und die Gebühren, die gemeinsam mit der Zinshöhe eine Rolle spielen. Finanzierungsangebote mit einem Zins von knapp über einem Prozent sind zwar attraktiv, besitzen aber nur eine Laufzeit von zehn Jahren. Sollten nach diesem Zeitraum die Zinsen wieder steigen, kann es doch noch kostspielig werden. Besser ist es, die Zinsen über die gesamte Laufzeit festschreiben zu lassen. Möglich ist dies mit einem sogenannten Volltilgerdarlehen oder einem Kombikredit, bei dem der Kredit mit einem Bausparvertrag kombiniert wird. Weitere Informationen zum Thema gibt es bei www.schwaebisch-hall.de und anderen Anbietern im Netz.

Entscheidend: Der Tilgungsanteil

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Je höher der Tilgungsanteil bei der Baufinanzierung ist, desto schneller ist das Darlehen abbezahlt. Das Gute an der derzeitigen Niedrigzins-Situation ist, dass mehr Geld in die Tilgung fließen kann. Waren es früher ein bis zwei Prozent, kann jetzt mehr abbezahlt werden, der Kredit ist schneller getilgt. Der Häuslebauer zahlt so also weniger Zinsen – in kürzerer Zeit.

Wichtig: Auf die Lage achten

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Der Standort des Baugrunds ist sehr wichtig, denn er hat für einen finanziell erfolgreichen Wiederverkauf in der Zukunft entscheidende Bedeutung. Ein gutes Umfeld erkennt man an einem insgesamt gehobenen Lebensstandard, der sich durch eine schöne Landschaft, gute Infrastruktur, viele Freizeitangebote und eine positive wirtschaftliche Entwicklung auszeichnet. Solche Lagen findet man übrigens nicht nur im Westen, sondern zunehmend auch im Osten der Republik.

Die Immobilie als Altersvorsorge – ist das sinnvoll?

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Ja, allerdings nur eingeschränkt. Das eigene Zuhause sollte immer nur Teil eines Altersvorsorgekonzepts sein, und nicht der einzige Baustein. Ist dies doch der Fall, können zum Beispiel im Falle eines Wegzugs aus beruflichen Gründen oder bei einer gescheiterten Beziehung große Verluste beim Wiederverkauf drohen. Eine Immobilie als Altersvorsorge rechnet sich immer dann am besten, wenn man nach dem Renteneintritt möglichst lange in ihr wohnt. Und: Eine Immobilie sollte zum Zeitpunkt des eigenen Renteneintritts immer komplett abbezahlt sein – auch das sollte bei der Baufinanzierung unbedingt berücksichtigt werden.

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