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Weihnachtsfeste sind schon vergangen und jetzt ist es Zeit für eine Zusammenfassung der kreativen Dekoideen im Jahre 2014. Das Fest steht nicht nur für Besinnlichkeit und Familie, sondern genauso für weihnachtliche Dekoration auf den Straßen und im eigenen Wohnzimmer. Auch dieses Jahr zeichneten sich wieder neue Trends ab, die bei der Weihnachtsdekoration berücksichtigt werden könnten. Dabei spielten die zeitlosen Farben und Themen wie immer eine große Rolle, aber auch neue Impulse und Strukturen eroberten immer mehr, vorwiegend modern eingerichtete, Wohnzimmer. Es fällt auf, dass gerade die modernen Dekorationen weniger Weihnachten als solches thematisieren, sondern vielmehr den Winter an sich. Entsprechend dominierte besonders Weiß das Geschehen in modernen Haushalten. Während die modernen Formen und Farben eher puristisch waren, beispielsweise einfache geometrische Formen an einem nackten Ast, bestach die traditionelle Variante durch auffällige rot-goldene Christbaumkugeln. Pompöser Kitsch und bunte Farben waren ebenfalls erlaubt. Klassische Kindheitserinnerungen wurden jedoch eher durch traditionellen Formen und Farben geweckt. Welcher Stil auch gewählt wird, das Weihnachtsgeschäft floriert und die Geschäfte profitieren Jahr um Jahr von der festlichen Stimmung.

Der Umsatz steigt

Laut des Statistischen Bundesamts wird seit dem Krisenjahr 2008/2009 immer mehr Geld investiert. Während 2009 78,7 Milliarden Euro in der Weihnachtszeit ausgegeben wurde, stieg der Umsatz des Einzelhandels jedes Jahr kontinuierlich an, sodass 2013 bereits 84,5 Milliarden Euro in den Geschäften ausgegeben wurde. Ein großer Teil dieses Geldes fließt in den Verkauf von Geschenken und Dekoration. Studien sagen, dass jede Familie 681 Euro in das Weihnachtsfest investiert. Von diesem Geld fließt ein großer Teil in den Kauf von Adventskränzen, Baum- oder Terrassenschmuck.

Der Adventskranz

Vorbei sind die Zeiten, in denen ein Adventskranz reich mit Zimt, Vanille, Nelken und Orangenscheiben verziert sein muss. Sicherlich passen aufwändig geschmückte Kränze gut in ein Haus, das urig im Landhausstil eingerichtet ist. In puristisch eingerichteten Wohnzimmer empfiehlt es sich jedoch die Tannenzweige eher schlicht, lediglich mit weißen Kerzen, zu bestücken. Ohnehin muss der Kranz nicht zwingend aus echten Tannen bestehen. Mittlerweile existieren auch künstliche Varianten, die vom natürlichen Original nicht mehr zu unterscheiden sind, wie folgende Beispiele an künstlichen Kränzen zeigen. In modernen Wohnungen finden sich zudem immer öfter kreative Variationen. Edelstahl oder herkömmliche Kerzenständer werden häufig statt des traditionellen Kranzes verwendet. Ein großer Vorteil dieser Variante: Das Risiko eines Wohnungsbrandes wird minimiert.

Der klassische Adventskranz ist weiterhin beliebt!

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Der Stil und die Farben

Die Farbwahl spielte bei der Weihnachtsdekoration eine große Rolle. Sollte eine gemütliche Stimmung hergestellt werden oder eher eine winterliche, schlichte Atmosphäre. Entsprechend der Farbwahl lässt sich die Atmosphäre entscheidend beeinflussen. Das Credo dabei: Kitsch wurde erlaubt.

Klassische Farben

Das traditionelle Rot oder Grün fanden sich weiterhin in vielen Haushalten. Diese zeitlosen Farben suggerierten eine behagliche Weihnachtsstimmung und weckten bei vielen Menschen die Kindheitserinnerungen wieder.

Natürliche Farben

Haselnussbraune Farben, kombiniert mit Rot, bestimmten das Naturthema. Dazu wurde häufig Moos zur Dekoration verwendet, genauso wie Zweige oder Wurzeln. Tannenzapfen und Nüsse wurden ebenfalls gefragt und rundeten die Dekoration ab.

Puristische Farben

Weiß dominierte die moderne Weihnachtsdekoration. Im Vordergrund stand die Jahreszeit und nicht das Fest. Schlichtheit statt verschiedenfarbiger Baumschmuck. Wichtig war die Verwendung von Edelstahl, kombiniert mit Weiß und einem sehr hellen Grün oder blassblau. Dieser „Pure Effect“ legte den Schwerpunk eher auf schlichte, zurückhaltende Farben und Formen. Auch der Frozen Effekt fand immer mehr Anklang in diesem Zusammenhang. Kunstschnee, kristalline Strukturen sowie edle, gegebenenfalls sogar farblose Glaskugeln vermittelten ein luxuriöses Ambiente. Wenn Tannenzweige oder Haselnüsse verwendet wurden, dann lediglich in einem weißen oder silbrig lackierten Ton.

Bunte Farben

Lila Elche oder neongrüner Baumschmuck. Diejenigen, die es bunt mögen, könnten  auf eine große Farbpalette zurückgreifen. Neben dem puristischen Stil, setzten sich auch immer häufiger grelle und bunte Farben durch. Dabei könnten auch Herzen, Zuckerstangen oder bunte Engel verwendet werden.

Kitschiges Weihnachten

Wer es kitschig mag, konnte sich an Weihnachten kreativ ausleben. Denn übertrieben viel Glitzer, Kerzen oder Schmuck, also das, was den Rest des Jahres verpönt ist, kann an Weihnachten ohne Probleme benutzt werden. Welche Dekoration auch gewählt wird, jede Form und Farbe könnte verwendet werden. Auch der Inbegriff von Kitsch, das Lametta, fand sich immer wieder.  Egal, ob blinkende Girlanden am Balkon, ein leuchtendes Rentier im Vorgarten oder ein opulent geschmücktes Wohnzimmer, an Weihnachten dürfte auch zu viel des Guten geschmückt werden.

Die Tradition setzte sich durch

Gerade die Weihnachtszeit vereinte viele Familien auf emotionale Weise. Menschen kamen zurück zu ihrer Familie oder trafen  alte Jugendfreunde. Traditionen wurden gewahrt und das gilt auch bei der Weihnachtsdekoration. Gemütlichkeit und Weihnachtsstimmung standen im Vordergrund. Die sterile und puristische Dekoration trat  zwar vermehrt auf, aber das Bild wurde weiterhin von den klassischen Lichtern sowie bunt geschmückten Tannenzweigen und Christbäumen dominiert. Ganz gleich, welche Dekoration gewählt wurde, im Vordergrund standen Traditionen, wie das gemeinsame Schmücken und Verzieren des Wohnzimmers und des Baumes. Generell ist Weihnachten ein Fest der Werte, Rituale und Bräuche. Ob das gemeinsame Fällen des Baumes, das Festessen oder das Anschauen alter Fotos und Videos, viele Familien haben Traditionen, die jedes Jahr von neuem gelebt werden. Das Dekorieren gehört dazu. Auch wenn es kitschig ist, Weihnachten ohne Rituale und Traditionen wäre ein Widerspruch in sich.

Bildquelle:

Bild 1: Pixabay © wolbi (CC0 Public Domain 1.0)

Bild 2: Pixabay © dbiermannk (CC0 Public Domain 1.0)

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