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Energieklassen bei Elektrogeräten erklärt

Während früher nur das Sichtbare die größte Rolle beim Kauf eines Haushaltsgerätes eine Rolle gespielt hat, achten Verbraucher heutzutage auch auf Aspekte, die sich erst später bemerkbar machen, wie zum Beispiel die Stromrechnung. Hersteller sind seit langer Zeit dazu verpflichtet, ihre Elektrogeräte mit Energieeffizienzklassen zu zertifizieren. Diese sollen den Kunden dabei helfen, den Stromverbrauch einzuschätzen.

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Energieeffizienzklassen als sehr wichtiges Kaufkriterium

Das jeweilige Zertifikat der Energieeffizienzklasse ist ein extrem wichtiger Kaufgrund für eine Vielzahl von Kunden, denn unter Umständen spart man allein dadurch einen riesigen Haufen Geld. Günstige Geräte können auf den ersten Blick zwar verlockend sein, doch im weiteren Verlauf betrachtet könnten sie für ein böses Erwachen am Ende des Jahres sorgen, nämlich dann, wenn eine saftige Nachzahlung für den Stromverbrauch fällig wird.

Es kommt also nicht mehr nur auf die Größe, die Funktionen und den Preis an, sondern auch auf die Energieeffizienzklasse. Je besser diese eingestuft wird, desto schneller rentiert sich auch ein höherer Preis für ein Elektro-Haushaltsgerät.

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Diese Geräte müssen mit einer Energieeffizienzklasse ausgeschildert werden

Bei den Geräten handelt es sich im Grunde genommen um alle benutzbaren Dinge, die im Haushalt Strom verbrauchen. Dazu gehören in erster Linie Kühlgeräte, Küchengeräte wie Geschirrspüler oder Dunstabzugshauben und Heizungseinrichtungen.

Des Weiteren müssen folgende Elektrogeräte über eine zertifizierte Energieeffizienzklasse verfügen:

  • Waschmaschinen
  • Trockner
  • Autos
  • Leuchtmittel
  • Klimaanlagen
  • Staubsauger
  • Fernseher
  • Durchlauferhitzer bzw. Warmwasserspeicher

Die Energieeffizienzklasse muss gut sichtbar am Verkaufsaushang oder auf der Verpackung sichtbar sein. Auch bei einem Kauf über das Internet dürfen für den Verbraucher per Gesetz keine Fragen bezüglich der Energieklasse offen bleiben.

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Welche Energieeffizienzklassen gibt es?

Bis dato gibt es 10 zugelassene Energieeffizienzklassen. Dieser erstrecken sich von A+++ bis hin zu G, wobei G die schlechteste und A+++ die beste Klasse ist. Anhand eines Beispiels mit dem Stromverbrauch eines Fernsehers kann man den Verbrauchsunterschied sehr deutlich machen. Dabei geht man immer vom prozentualen Stromverbrauch im Verhältnis zu einem fiktiven Referenzgerät (100% Stromverbrauch) aus. Schauen wir uns dazu mal folgende Auflistung an:

  • Fernseher Klasse A+++: <22%
  • Fernseher Klasse A++: <33%
  • Fernseher Klasse A+: <44%
  • Fernseher Klasse A: <55%
  • Fernseher Klasse B: < 75%
  • Fernseher Klasse C: 95%
  • Fernseher Klasse D: <110%
  • Fernseher Klasse E: <125%
  • Fernseher Klasse F: <150%
  • Fernseher Klasse G: >150%

Bei Betrachtung dieser Auflistung wird sehr schnell klar, dass es extrem große Unterschiede zwischen den einzelnen Energieeffizienzklassen gibt. Aus diesem Grunde tut man gut daran, wenn man sich möglichst immer eine sehr hoch angesiedelte Energieklasse zum Kauf aussucht, auch wenn der Kaufpreis etwas höher ausfallen sollte. Der Breakeven-Punkt des Stromverbrauchs im Verhältnis zum Kaufpreis wird so viel schneller kommen.

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Seit 2011: Die Energieeffizienzklasse A+++

Die neueste und beste Energieeffizienzklasse ist seit 2011 endgültig auf dem Markt und nennt sich A+++. Diese ist in Sachen Stromsparen das Nonplusultra. Doch nicht alle Geräte können mit diesem Kennzeichen versehen werden, denn es bezieht sich noch ausschließlich auf Gefrierschränke, Kühlschränke, Waschmaschinen und Geschirrspüler. Geräte der Energieklasse A+++ verbrauchen sogar bis zu 60% weniger Strom als Geräte der Klasse A.

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Geräte mit extrem schlechten Energieeffizienzklassen

Im Haushalt werden sich hin und wieder wohl zwangsläufig einige Geräte wiederfinden, die aufgrund ihrer schlechten Energieeffizienzklasse sehr viel Strom fressen.

Zu beachten ist dabei, dass es eigentlich von so gut wie allen Geräten eine sehr gute Energieeffizienzklasse gibt, die sich im Bereich von A bis A+++ hält. Dennoch gibt es einige Gefahren, besonders bei alten Gerätschaften.

So sind Backöfen und Dampfgarer sehr häufig auch in niedrigen Stufen bis hin zu Energieklasse D zu finden. Auch alte Kühlgeräte sind oftmals unterhalb der Grenze von A+. Neue Kühlgeräte, die auf dem Markt kommen, müssen zwangsläufig A+ haben. Es lohnt sich also ein Blick in die Beschreibung des Kühlschranks, um sich zu vergewissern, dass der eigene Kühlschrank noch im Rahmen des Energieverbrauchs liegt. Ansonsten sollte man den Kauf eines neuen Kühlschranks als Investition sehen.

Selbiges gilt auch bei Geschirrspüler, die bei Markteinführung keine Energieklasse unter A+ haben dürfen. Jedes Gerät, welches darunter liegt, verbraucht zu viel.

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Fazit: Energieklassen und Energieeffizienz

Auf den ersten Blick scheint das Thema mit den Energieeffizienzklassen ziemlich kompliziert zu sein. Doch wenn man es einmal verstanden hat, so ist es eigentlich nur logisch, dass man keine Geräte mehr unter Klasse A neukaufen sollte. Alles, was darunterliegt, ist nicht mehr zeitgemäß und kostet zwar beim Kauf nicht mehr so viel Geld, bei der Stromrechnung aber ein Vermögen.

Wer sich über dieses Thema im Detail informieren möchte, wird auch hier fündig:

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