Sich beobachtet zu fühlen kann sehr unangenehm sein. Manchmal vermutet man überall neugierige Blicke, manchmal steckt tatsächlich ein etwas übergriffiger Nachbar dahinter. Zum Schutz der Privatsphäre gibt es meist einige wirksame Lösungen. Selbst hartnäckige Probleme lassen sich oft mit geeigneten Mitteln in den Griff bekommen.

Clevere Tipps gegen neugierige Blicke der Nachbarn

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Warum ein Gespräch mit dem Nachbarn oft wahre Wunder bewirkt

Wer sich sicher ist, dass der Nachbar tatsächlich ein wenig zu neugierig ist, tut gut daran, ihn zur Rede zu stellen. Ein offener Umgang mit dem Thema bewirkt meistens mehr als alles andere. Ob in einer direkten Konfrontation oder schriftlich – der Nachbar wird in den meisten Fällen peinlich berührt sein, dass sein Tun nicht verborgen geblieben ist. Wichtig ist, dass der Ton der von den lästigen Beobachtungen Betroffenen, ruhig und sachlich bleibt. Ein emotionaler Auftritt kann schnell eskalieren. Insbesondere dann, wenn es sich um ein nicht gerade freundliches nachbarliches Verhältnis handelt, ist ausreichende Distanz mehr als ratsam.

Was tun, wenn das Gespräch keinen Erfolg bringt?

Zeigt sich der Nachbar nur wenig einsichtig, gibt es zahlreiche Maßnahmen, die den neugierigen Blicken Einhalt gebieten können. Hilfreich sind zum Beispiel eine Sichtschutzfolie an den Fenstern, Hecken im Garten oder Sichtschutzelemente. Sollte sich der Nachbar allerdings als echter Stalker erweisen, kann auch die Einschaltung der Justiz notwendig sein. Wer zur Miete wohnt, sollte zudem den Vermieter einschalten.

Der perfekte Schutz für mehr Privatsphäre

Nicht immer sind andere daran schuld, dass man sich beobachtet fühlt. In einigen Fällen ist es einfach nur ein mulmiges Gefühl. Mehr oder weniger unbekannte Dritte könnten Einblick in das Privatleben nehmen. Dies führt zu Unsicherheit. Mit einigen praktischen Helfern kann hier leicht Abhilfe geschaffen werden.

Topfpflanzen und kleine Bäume retten Ihre Privatsphäre

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Sichtschutzfolie

Große Fenster schenken dem Raum wundervolles Licht, schützen allerdings nicht vor neugierigen Blicken. Mit Vorhängen und Rollos hat man bereits einen wesentlichen Schritt getan. Noch besser ist allerdings eine Sichtschutzfolie. Die Sichtschutzfolie schränkt die Sicht von innen nach außen nicht ein. Von dieser Seite ist sie absolut durchsichtig. Anders, wenn jemand versucht, von draußen einen Blick zu erhaschen – es wird nichts mehr zu sehen sein.

Topfpflanzen

Wer mag, kann seine Fenster mit hübschen Pflanzen dekorieren. Auch sie verwehren Fremden den uneingeschränkten Blick in die privaten Räumlichkeiten.

Sichtschutz brauchen wir sowohl im Sommer als auch im Winter

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Eine Markise als Sichtschutz auf dem Balkon

Um das Sonnenbad auf dem Balkon ungestört genießen zu können, kann eine Markise den gewünschten Erfolg bringen. Sie schützt vor Blicken von oben und kann durch seitliche Elemente ergänzt werden.

Neugierige Nachbarn, die die Wohlfühlmomente im Garten stören?

Um hier Abhilfe zu schaffen, eignen sich zum Beispiel Sichtschutzelemente aus Holz, die in den unterschiedlichsten Ausführungen angeboten werden. Eine Pergola mit Geflecht kann zum Beispiel mit hübschen Kletterpflanzen begrünt werden. Alternativ können auch Blumenkübel mit hochwachsenden Pflanzen und blühenden Sträuchern eingesetzt werden. Zur Einzäunung von Terrasse oder Garten eignen sich auch Hecken aus Kirschlorbeer und anderen Sträuchern sehr gut. Ebenfalls ansprechend sind kleinere Pflanzengruppen aus drei oder fünf blühenden Sträuchern. Die Höhe der Hecke beziehungsweise der Sichtschutzelemente sollte zum Schutz einer Sitzgruppe circa 150 cm betragen, für stehende Personen circa 180 cm.

Wie man sieht – neugierige Blicke aus der Nachbarschaft lassen sich erfolgreich abwehren. Ob für die Fenster mit einer Sichtschutzfolie oder für den Garten mit Sichtschutzelementen – praktische Lösungen finden sich für jeden Bereich. Im Innenraum gibt es keinerlei Beschränkungen, im Außenbereich sollte man sich erkundigen, ob es eventuell bestehende behördliche Vorgaben gibt.

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