Jeder von uns weiß, dass die Schrauben das Ziel haben, verschiedene Bauteile zusammenzuhalten, nicht wahr? Die Schrauben haben wirklich eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte der Menschen gespielt und zählen zu den größten Entdeckungen der Menschheit. Ohne Schrauben würden all unsere Maschinen und Geräte auseinanderfallen. So hätte es ohne die Schraube die Gutenbergs Druckerpresse und die Maschinen der Industriellen Revolution nicht gegeben… Und heute gibt es viele Schraubenarten (wie zum Beispiel Madenschrauben, Innensechskantschrauben und Passschrauben), die den Bau unserer Geräte, Möbel und Maschinen sehr viel erleichtern. Aber Hand aufs Herz – haben Sie sich jemals die Frage gestellt, wo die Schraube eigentlich herkommt?

Unten erzählen wir Ihnen die Geschichte der Schrauben

kleine graue schrauben

Die Geschichte der Schraube kann bis ins 4 Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt werden. Die Schraube wurde zum ersten Mal von dem griechischen Mathematiker Archytas von Tarent (428-347 v. Chr) beschrieben. Viele Schraubenexperten sind der Meinung, dass das Schraubengewinde um 400 J. v. Chr. von ihm erfunden wurde. Es wird angenommen, dass die so genannte archimedische Schraube zu den antiken griechischen Erfindungen zählt. Außerdem wird es behauptet, dass die archimedische Schraube im 3 Jahrhundert v. Chr. erfunden wurde. Hier ist aber anzumerken, dass der griechische Mathematiker Archimedes während seines Aufenthalts in Ägypten spiralförmige Konstruktionen studierte. Diese ägyptischen Spiralstrukturen dienten zur Bewässerung von Feldern und zum Abpumpen von Schlagwasser aus Schiffsrümpfen. Aus diesem Grund glauben viele Forscher, dass das Prinzip der Wasserschraube bereits im alten Ägypten (noch vor Archimedes) bekannt und im Einsatz war.

Später haben die Römer herausgefunden, dass sie mit den Schraubengewinden verschiedene Gegenstände verbinden und festhalten können. Die Schrauben der Römer wurden aus Bronze oder Silber und von Hand hergestellt.

Die erste Verbindung zwischen Schraube und Mutter wurde aber deutlich später erfunden – etwa 1000 Jahre nach dem Ende der Römischen Kaiserzeit und zum ersten Mal nach dem Jahr 1400 in Europa. Johannes Gutenberg, der als Erfinder des modernen Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern gilt, hat im 15. Jahrhundert Schrauben als Befestigungselemente in seiner Druckerpresse verwendet. Danach wurden die Schrauben auch bei der Herstellung von Waffen und Uhren verwendet. Aus diesem Grund hat ihr Einsatz enorm zugenommen. Einige der Notizbücher von Leonardo da Vinci, die vom Anfang des 16. Jahrhunderts stammen, zeigen die ältesten bekannten Aufzeichnungen über Entwürfe für Maschine zum Geschwindeschneiden. Einige Jahre später – im 1568, wurde auch die weltweit erste Maschine zur Herstellung von Muttern und Schrauben von Besson in Frankreich konstruiert. Im Jahr 1641 wurde die Maschine von dem englischen Unternehmen namens „Hindley of York“ deutlich verbessert und dieses Ereignis führte zum Beginn der Industriellen Revolution. Im 19. Jahrhundert wurden die Gewinde international genormt.

Gutenberg hat vor vielen Jahren Schrauben als Befestigungselemente in seiner Druckerpresse verwendet

bücher und die presse von gutenberg

Ohne Schrauben hätte es die Druckerpresse von Gutenberg nicht gegeben

presse von gutenberg

Heutzutage ist die Schraube das kleine Werkzeug, das das Abendland zusammenhält. Stellen Sie sich vielleicht die Frage, warum die Industrielle Revolution eigentlich nicht in China stattfand? Dennoch war China viele Jahre technisch fortgeschritten und führend. Der Grund dafür liegt darin, dass die Chinesen zu dieser Zeit über keine Schrauben verfügten!

Wie oben erwähnt, haben die Schrauben eine sehr interessante und lange Geschichte und spielen eine sehr wichtige Rolle in unserem Alltag

viele kleine schrauben

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