Ein Kaffeevollautomat ist so etwas wie der heilige Gral der vollautomatischen Kaffeekunst. Ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und ihr hoher Grad an Automatisierung machen sie besonders attraktiv für Kaffeeliebhaber, die gerne qualitativ hochwertigen Kaffee genießen, aber besonders morgens vor der Arbeit nicht genügend Zeit haben, um einen Kaffee von Hand zuzubereiten. Einfach den Kaffeevollautomaten anwerfen, der begonnen beim Mahlen der ganzen Kaffeebohnen einen aromatischen Kaffee aufbrüht. Ein solcher Luxus kommt in der Regel aber auch mit einem deftigen Preisschild. Erschwingliche Automaten sind für 250€ zu haben; das beste Verhältnis von Qualität und Preis lässt sich aber um die 1000€-Marke finden. Ein Kaffeevollautomat dieser Klasse soll dem Kaffeeliebhaber auch lange erhalten bleiben und gerade deswegen ist es unverzichtbar, dass sich ein jeder Besitzer solcher Maschinen mit der Reinigung seines Modelles auseinandersetzt.

Für den aromatischen Kaffee brauchen Sie einen guten Kaffeevollautomat

cup of coffee

Kaffeevollautomaten – Welche Teile müssen gesäubert werden?

Kaffeevollautomaten liegen in Deutschland im Trend. 2013 nutzten noch 70% der deutschen Haushalte klassische Kaffeemaschinen, unter ihnen beispielsweise Filtermaschinen. 2020 waren es lediglich 44%. Das zeichnet ein Umdenken der Konsumenten hin zu mehr Qualität nach, das sich auch zugunsten von Kaffeevollautomaten auswirkt. Hochwertige Kaffeevollautomaten bieten ein rundes Gebrauchserlebnis von einer hohen Qualität über eine intuitive Bedienung bis hin zu einer eigenständig lösbaren Reinigung. Ihre Nutzenvorteile haben auch Kaffeeliebhaber wahrgenommen. In der von Statista zusammengestellten Grafik zur Verteilung von Kaffeemaschinen in deutschen Haushalten in den Jahren von 2013 bis 2020 wird ersichtlich, dass Kaffeevollautomaten deutlich an Beliebtheit gewonnen haben. Nutzten 2013 noch 19% der deutschen Haushalte einen Kaffeevollautomaten, schenkten 2020 bereits 33% der deutschen Haushalte ihr Vertrauen dem mechanischen Multitalent.

Immer mehr Deutsche investieren in die gute Kaffeemaschine

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Bei steigender Tendenz wächst das Sortiment an verschiedenen Kaffeevollautomaten stetig, mit ihm auch die verschiedenen Bedienungsformen. Detaillierte Hinweise zur Anwendung und Wartung finden Kaffeeliebhaber nach wie vor in der Bedienungsanleitung ihres jeweiligen Modells, aber es gibt einige Aspekte eines Vollautomaten, die bei jedem geläufigen Modell vertreten und regelmäßig zu säubern sind. Diese sind: der Auffangbehälter, der Wassertank, die Brühgruppe, die Milchschale, der Mikrobrüher, der Kaffeeauslauf, das gesamte Milchsystem und der Wasserfilter. Im Folgenden erfahren sie von aufwendigsten zum pflegeleichtesten Teil, wie die Wartung zu bewerkstelligen ist.

Täglich grüßt der Vollautomat – Milchschale, Mikrobrüher und Kaffeeauslauf

An erster Stelle im Wartungsprozess stehen jene Komponenten, die nach jeder Nutzung gereinigt werden sollten. Das sind jene Teile Ihres Kaffeevollautomaten, durch die der Kaffee Morgen für Morgen fließt. Die Milchschale enthält – wie ihr Name bereits treffend beschreibt – die Milch für Milchkaffeevariationen. Milch bietet einen Nährboden für Bakterien, weswegen eine Säuberung nach jeder Nutzung unerlässlich ist. Gleiches gilt für den Milchschlauch und die Milchdüse, die für Latte Macchiato und Cappuccino verwendet werden. Alle Komponenten können Sie nach der Nutzung oder vor der nächsten Anwendung entnehmen und mit heißem Wasser durchspülen. Durch den Mikrobrüher und den Kaffeeauslauf läuft der frische unter Hochdruck gebrühte Kaffee. Auch diese sollten nach jeder Anwendung gesäubert werden. Ausschlaggebend ist jeweils, dass Rückstände und damit Nährböden für Bakterien entfernt werden und der nächste Kaffee in einem sauberen System gebrüht wird.

Sie sollen die Milchschale und die Düsen regelmäßig säubern, um die Maschine vor Bakterien zu schützen

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Wöchentliche Routine bei Wasser- und Auffangbehältern

Weniger oft, aber ebenso regelmäßig gesäubert werden, müssen Wasserbehälter und Auffangbehälter. Der Wasserbehälter wird in der Regel an der Rückseite des Kaffeevollautomaten eingesetzt und ist für die Wasserversorgung zuständig. Das Wasser wird nicht mit Kaffeepulver oder anderen Substanzen kontaminiert und ist deswegen nicht so reinigungsbedürftig. Dennoch bietet sich gerade bei regelmäßiger Nutzung eine wöchentliche Reinigung an. Diese wird vor allem durch Kalkrückstände fällig. Diese und andere unwillkommene Rückstände lassen sich mit Spülmittel und heißem Wasser einwandfrei entfernen. Nach dem anschließenden Ausspülen mit klarem Wasser kann das Wasserbehältnis auch schon wieder eingesetzt werden. Das Auffangbehältnis ist die Endstation für das nasse, benutzte Pulver. Selbstverständlich ist der Auffangbehälter eines Kaffeevollautomaten auch ein potenzieller Nährboden für Bakterien. Da er allerdings isoliert vom eigentlich Brühprozess liegt, ist keine tägliche Leerung nötig. Einmal in der Woche sollte dies allerdings geschehen, zumal der Auffangbehälter nicht überquellen sollte. Geben Sie den feuchten Kaffeesatz in den Biomüll oder nutzen Sie den Kaffeesatz für die Herstellung von Kosmetika und spülen Sie die Schale mit heißem Wasser aus. Anschließend können Sie sie mit Spülmittel auswischen und erneut mit heißem Wasser ausspülen.

Die regelmäßige Entkalkung sorgt auch für die höhere Kaffeequalität

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Erzfeind Kalk

Beim Umgang mit heißem Wasser setzt sich unweigerlich Kalk im Inneren des Kaffeevollautomaten an. Der Kalksatz beschränkt sich nicht nur auf die bereits genannten Komponenten, sondern ist in allen Bereichen des Vollautomaten präsent. Aus diesem Grund haben die meisten hochwertigen Kaffeevollautomaten bereits ein integriertes Entkalkungsprogramm, das in der Regel wie folgt funktioniert: Mischen Sie einen Entkalker in den gefüllten Wassertank und lassen Sie das Entkalkungsprogramm durchlaufen. Spülen Sie den Tank aus und lassen sie das Reinigungsprogramm im Anschluss noch zweimal mit klarem Wasser durchlaufen. Bei Geräten abweichender Bauweise weist die Gebrauchsanweisung über alternative Reinigungsmöglichkeiten hin. Die Reinigungsprogramme hochwertiger Kaffeevollautomaten übernehmen somit die Wartung der gesamten Brühgruppe bereits von selbst und machen die Wartung für den Konsumenten zum Kinderspiel. Entkalker rein, dreimal durchlaufen lassen und fertig. Alternativ besitzen manche Kaffeevollautomaten eine herausnehmbare Brühgruppe. Diese kann dann klassisch mit heißem Wasser ausgespült werden. Für die Entfernung von Kaffeerückständen ist dies völlig ausreichend. Dieser Reinigungsvorgang sollte einmal in der Woche stattfinden.

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Gamechanger Wasserfilter?

Bei der Auswahl Ihres Kaffeevollautomaten könnte es sich übrigens lohnen nach einem Modell mit Wasserfilter Ausschau zu halten. Dieser Wasserfilter verhindert zu einem erheblichen Teil das Eindringen von Kalk in die Kaffeemaschine. Damit sinkt der Wartungsaufwand deutlich. Neben den selten gewordenen Entkalkungen muss in diesem Fall nur noch ab und an der Wasserfilter selbst ausgewechselt werden. Achten Sie dafür auf die Anzeige Ihres Kaffeevollautomaten. Diese signalisiert Ihnen, wenn ein Filterwechsel aufgrund von Verschmutzungen nötig. Gerade für besonders eilige Kaffeeliebhaber ist die Nutzung einer Maschine mit Wasserfilter eine Überlegung wert.

Ein regelmäßiger Filterwechsel und richtige Wartung verlängern den Lebensdauer Ihrem Kaffeeautomat

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Eine Maschine wie ein Auto

Betrachten Sie Ihren Kaffeevollautomaten wie ein Auto. Nachdem Sie für ein hochwertiges Endgerät eine Stange Geld investiert haben, ist es an Ihnen dessen Wert durch regelmäßige Wartung zu erhalten. Diese gelingt am besten in drei Schritten: tägliche Reinigung, wöchentliche Wartung und Beachten der Gerätehinweise auf nötige Reinigungsprogramme und Filterwechsel. In nur drei Schritten sichern Sie nicht nur die Langlebigkeit Ihres Vollautomaten langfristig, sondern auch den vollmundig-reinen Geschmack Ihres morgendlichen Kaffees, der so stets durch saubere Leitungen fließt. So macht Kaffeegenuss auf dem höchsten Niveau langfristig Spaß!

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