Die sozioökonomischen Merkmale der heutigen Zeit machen das Erreichen des Eigenheim-Traums immer schwieriger. Geringe Gehälter, lange Arbeitszeiten und die steilen Immobilien- und Grundstückpreise, vor allem im Bereich von Großstädten, lassen viele nach Alternativen suchen. Wohin sich die Trends der aktuellen Wohnkonzepte entwickeln, untersuchen wir hier.

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Hausbau

Wirklich verabschieden wollen wir uns nicht von der Idee, doch einmal ein eigenes Häuschen zu besitzen. Mit dem passenden Einkommen und Sparplan ist das auch kein Wunschtraum, vor allem, wenn man bereit ist, aus Ballungszentren wegzuziehen. Für die meisten ist das ein Unterfangen von viel Geduld und Planungsarbeit. Zum Glück gibt es viele kostenfreie Ressourcen, die dabei unterstützen, wie dieser Ratgeber, der die Hausbau Kosten erklärt. So lässt sich errechnen, wie und ob man sich das Bauen des eigenen Hauses leisten kann.

Das ist auch für die alternativen Wohnkonzepte praktisch, bei denen durch die Beteiligung mehrerer Menschen oder platzsparendes Planen schneller die Möglichkeit entsteht, ein eigenes Haus zu bauen. In diesem Fall nicht nur für sich, sondern auch seine Freunde und Mitbewohner, die die Kosten gemeinsam tragen. Das ist der Grund, aus dem viele nach alternativen Wohnkonzepten suchen. Sie wollen ein eigenes Haus bauen, aber haben allein nicht die Kaufkraft dazu. Deshalb schaffen sie sich auf diesem Weg die Möglichkeit, den Traum vom eigenen Haus umzusetzen.

Wohnmatrix

Eine Befragung von über 3.000 Personen im Jahr 2018 hat bereits festgestellt, dass sich Wertvorstellungen und Kaufkraft der Lebensraumsuchenden verschoben haben. Die Profile von kommunikativen, bescheidenen und funktionalen Wohnkonzepten hat gegenüber den anspruchsvollen, häuslichen und konventionellen zugenommen.

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Das zeigt die hohe Zahl an vor allem jungen Menschen, die nicht genug Geld haben, um ihre Wohnträume eigenhändig zu verwirklichen. Um dennoch das aktive und gesellschaftsorientierte Leben führen zu können, dass sie sich wünschen, nutzen sie eine Kombination an reduzierten Ansprüchen und alternativen Wohnkonzepten.

Co-Housing

Es ist ein Trend, der auch ohne den Geldfaktor viele Vorteile hat. Die Co-Housing-Häuser haben viele Gemeinschaftsräume, die von mehreren Parteien genutzt werden. Gedachter Teil des Konzepts ist das gemeinsame Kochen, Essen und Leben. Dabei ist aber keiner dazu gezwungen, Zeit mit den anderen zu verbringen.

Zum Teil entstehen Co-Housing-Situationen in Großstädten, um gemeinsam Kosten zu tragen, aber auch um der Isolation entgegenzuwirken. Andere Co-Housing-Konzepte entwickeln sich als eine Variation des Mehrgenerationenhauses: Statt mit Großeltern, Eltern und Kindern in einem Haus zu leben, zieht man mit seinen Freunden zusammen. Dabei spart man nicht nur Kosten und teilt sich Arbeit, man lebt auch mit dem Gedanken zusammen, sich als Familie umeinander zu kümmern und Zeit miteinander zu verbringen.

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Das fühlt sich ein wenig an, wie eine Weiterentwicklung der Studentenjahre. Das Leben in WGs und der Fokus auf den Freundeskreis wird einfach ins spätere Leben weitergetragen und altersgerecht angepasst. Dabei wird meist eine Mischung an kommunalem und individuellem Wirtschaften angewendet. Vieles sind Konsensentscheidungen, anderes wiederum wird dem Individuum überlassen. Wie genau sich das Co-Housing ausgestaltet, liegt im Ermessen der Beteiligten.

Sich den Lebensraum mit seinen Freunden zu teilen, klingt für viele nach einem Traum. Wer viel Wert auf Individualität legt und sich sein Reich ohne Kompromisse nach seinen Vorstellungen gestalten möchte, hat hier eventuell schlechte Karten. Gemeinschaftsräume und wie mit ihnen umgegangen wird kann ein Streitfaktor sein, genauso auch die Arbeitsaufteilung.

Für viele ist es außerdem eine befremdliche Vorstellung, im Kreis von Freunden und Familie eine eigene Familie zu gründen. Das liegt aber zu großen Teilen an der Sozialisierung der letzten Jahrzehnte, die Familien als alleinstehende Einheiten definiert hat. Wenn wir in unsere Vergangenheit schauen, erkennen wir viele Strukturen, in denen Kinder und andere Menschen gemeinschaftlich aufgezogen und umsorgt wurden.

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Third Place Living

Third Place Living entsteht aus der Notwendigkeit zwischen Leben und Arbeiten Raum zu finden. Das Konzept beschreibt die Wohnung als ersten Platz, die Arbeit als zweiten und die restliche Stadt als dritten Ort, in dem wir wohnen. Das gesellschaftliche Leben wird nach dieser Vorstellung mehr nach außen verlegt, durch das Anmieten öffentlicher Küchen für gemeinsame Kochabende oder das Frequentieren von wohnzimmerähnlichen öffentlichen Spaces, wie manchen Bars und Restaurants.

Die eigene Wohnung wird dabei mehr zum Rückzugsort für Individuen neben ihrer Arbeit und sozialen Begegnungen. Dadurch wird es möglich die Wohnung nur auf das Nötigste zu reduzieren und dementsprechend Kosten zu sparen, da alle Hobbies und Platz abhängigen Unternehmungen extern stattfinden. Eine andere Bezeichnung für dieses auf Platzmangel in den Städten basierendem Phänomen ist Collaborative Living.

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Modulares Wohnen

Ein bisschen kennen wir das schon von Möbelhäusern wie IKEA, die versuchen immer neue Konzepte zum Platzsparen zu erfinden, die sich gut in kleine Wohnungen und den täglichen Gebrauch involvieren lassen. Beim modularen Wohnen haben die meisten Räume mehrere Funktionen. Mit mobilen Wandelementen und multifunktionalen Möbeln soll der Wohnraum immer an den aktuellen Nutzen angepasst werden. Ein Wohnzimmer wird dann zum Esszimmer oder Büro, je nachdem, was man aktuell braucht. Wichtig sind dafür ein grundsätzlich offener Wohnungsplan und eine gute Planung der flexiblen Elemente.

Fazit – Wie passt der Hausbau ins alternative Wohnen?

Alternative Wohnkonzepte sind nicht zwangsweise eine Entfernung vom Hausbau, sondern können das Mittel sein, mit dem man ihn umsetzen kann. Modulares Wohnen, Third Place Living und Co-Housing sind Lebensformen, deren Umgebung nach spezifischen Vorgaben gebaut sein sollte. Durch die Auswahl der passenden Größe und Aufteilung der Räumlichkeiten wird Geld gespart und Streit vermieden.

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