Die Vorteile der Infrarotheizung sind vielzählig. Neben der angenehmen Strahlungswärme und der einfachen Installation, beugt sie auch noch Schimmelbildung vor und sorgt für ein gesundes Raumklima. Damit wars das allerdings aber noch nicht. Erinnern Sie sich noch an die riesigen, klobigen Heizöfen und die eher weniger formschönen Heizkörper, oder haben Sie gar noch welche davon zuhause? Das muss nicht so sein.

Denn Infrarotheizungen sind zwar hauptsächlich flach und quadratisch, aber das sind auch die einzigen Grenzen, die designtechnisch gegeben sind. Darüber hinaus gibt es verschiedene Materialien, die verwendet werden und je nachdem können auch unterschiedliche Motive und Farben angebracht werden.

Heizen mit Stil im Wohnzimmer

Heizen mit Stil, schwarze Heizung im Wohnzimmer

Die drei Stil-F der Infrarotheizung: Flach, formschön, farbig

Fast nicht zu entdecken, schmiegen sich die Infrarotpaneele in ihre Umgebung, ob im Badezimmer, Schlaf- oder Wohnzimmer, oder in der Küche und im Essbereich. Sie sehen im Prinzip am Ende aus, wie ein Gemälde – je nachdem, für welches Design Sie sich entscheiden selbstverständlich – und, wenn etwas so praktisch Ausgelegtes, wie eine Heizung, gleichzeitig so ästhetisch sein kann, kann man damit nur einen innenarchitektonischen Glücksgriff machen.

Unscheinbare schwarze und weiße Paneele gibt es genauso wie jene mit ausgewählten Motiven. Wenn man also möchte, kann man entweder die minimalistische Einrichtung mit mehr Understatement ergänzen, oder ihr einen kräftigen und vor allem persönlichen und charakteristischen Farbtupfer verpassen – ganz wie man möchte bzw. wie es zum Rest der Einrichtung passt.

Die Paneele ist kaum zu bemerken

ein Tisch, eine weiße Heizung, grauer Sofa, Heizen mit Stil

Der Spiegel heizt mit

Chamäleon könnte man diese Heizung nennen, die sich als Spiegel tarnt und von dort aus nicht nur für wohlig Wärme in Badezimmer sorgt, sondern auch dem lästigen Beschlagen nach dem Duschen oder Baden Einhalt gebietet. Es gibt Spiegel mit eingebauter Infrarotheizung und Beleuchtung, Modelle mit oder ohne Rahmen oder mit dekorativen Verzierungen – ganz wie man das möchte.

Kaum ein anderes, eigentlich zweckmäßiges Einrichtungselement passt sich so gut seiner Umgebung an. Im Badezimmer kann man die Infrarotheizung nämlich nicht nur als Spiegel nutzen. Auch mit einer Querstange versehen und als Handtuchhalter kann man die Paneele verwenden und hat dann immer warme, weiche Badetücher parat, wenn man aus der Badewanne steigt.

Spiegel mit eingebauter Infrarotheizung

ein weißes Badezimmer mit großer Spiegel

Kunstelement Infrarotheizung

Im Innenraum sieht man bei Menschen, die der Ästhetik zugeneigt sind, des Öfteren kunstvolle Wandbilder und Gemälde an den Wänden. Sie erzählen von den Malkünsten der Kinder oder anderer Familienmitglieder und Freunde, als Photographie berichten sie vom und erinnern an den letzten Urlaub, oder sie sind einfach nur schön.

Normalerweise ist das aber bereits alles an „Zweck“, den die Wandverschönerungen bieten, was natürlich auch reichen kann. Aber eine Infrarotheizung kann man eben auch so gestalten, dass sie Kunstobjekt und Heizelement in einem ist. Als Vorschlag böten sich beispielsweise 3 voneinander getrennte Paneele, die nebeneinander positioniert werden und gemeinsam ein großes, breites Landschaftsbild ergeben.

Wand oder Decke? Eine Frage des Dekors

Fragen Sie sich, wo Sie das Infrarotpaneel am besten anbringen sollen? Dafür gibt es recht pragmatische Lösungen. So wärmt eine Wandheizung zwar den Raum besser, die nimmt dafür aber ein wenig Platz weg, den man lieber mit einem Kasten oder ähnlichem gefüllt hätte. Das Problem hat man bei der Deckenheizung nicht, dafür erwärmt diese den Raum weniger gleichmäßig, bzw. der Bodenbereich bleibt im Vergleich eher kühl.

Raumgestalterisch sieht es ähnlich aus. Wenn man möchte, dass die Heizung so richtig zur Geltung kommt und möchte man ihr Raum schaffen, damit sie sich auch optisch entfalten kann, sollte man sie eher an die Wand hängen. Eine diskrete, weiße Platte an der Decke dagegen vollbringt ihre Heizkraft unbemerkt und schmiegt sich wie ihre Wärmestrahlung in jede Zimmerform ein.

Integrieren Sie die Heizung im Dekor

ein Sessel, schwarze Heizung, Heizen mit Stil

Montagemöglichkeiten – Fuß oder Halterung

Auch bei der Montage hat man, wie beim Design verschiedene Möglichkeiten. Man kann sie auf einen Fuß bzw. mithilfe eines Ständers montieren, was allerdings Platz im Raum wegnimmt. Die einfachere und designtechnisch wahrscheinlich empfehlenswertere Variante ist die Montage direkt an der Wand, bzw. eben der Decke.

Richtig platzieren will außerdem gut überlegt sein. Der richtige Abstand von anderen Gegenständen sollte ebenso eingehalten werden, wie die Position wichtig für die Wärmeentwicklung im Raum ist. Leider können die Paneele nicht „um die Ecke“ heizen, aber wenn sie einen zentralen Platz bekommen, wärmt sie trotzdem in alle Winkel des Raumes.

Fazit: Infrarot passt überall

Ob als schrilles und künstlerisches „Heizgemälde“, oder diskretes, quadratisches Stückchen Wand – egal, welche ästhetischen Ansprüche Sie stellen, die Infrarotheizung kann sie erfüllen. Im Badezimmer als Spiegel oder Handtuchhalter und im Schlafzimmer als beruhigendes Bild gegenüber dem Bett, erfüllt die Heizung ihren praktischen und ästhetischen Zweck.

Tagsüber wie abends erfreut das weiße, schwarze oder bunte Paneel dann sowohl Augen, als auch Haut und den Rest des Körpers, um eine sozusagen ganzheitliche Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Zudem erwärmen die Infrarotpaneele die Gegenstände im Zimmer, sodass diese Wärme speichern und weitergeben können. Heizung und Raum stehen also sowohl optisch, als auch was die Heizwärme betrifft in Verbindung zueinander und bilden ein harmonisches Gesamtkonzept.

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