Ist Hyaluronsäure der Alleskönner schlechthin? Hyaluronsäure ist ein Glycosaminoglycan und somit eine körpereigene Substanz, die sich in jedem Bindegewebe eines Menschen befindet. Die Hyaluronsäure sorgt für den Erhalt der Straffheit und für eine Elastizität der Haut. Aufgrund der Wasserbindung kann es außerdem zu reibungsfreien Bewegungen der Gelenke kommen. Aus diesen Gründen ist Hyaluron in vielen verschiedenen Formen erhältlich.

Hyaluron kann über eine Spritze injiziert werden oder als pflegende Kosmetik-Creme auf eine beliebige Hautstelle aufgetragen werden. Zudem wird der Wirkstoff immer beliebter in der Nahrungsergänzung — es gibt jetzt auch das erste Produkt in Kapselform.

Hyaluron injizieren

Hyaluron injizieren, Lippen aufspritzen mit Hyaluronsäure

Der Wirkstoff kann verwendet werden, um Stirnfalten oder Fältchen im Dekolletee zu entfernen. Die Behandlung dauert im Durchschnitt 30 Minuten, die betroffenen Stellen werden mit einer kleinen Spritze behandelt.

Der Wirkstoff baut sich ab

Ein Nachteil der Hyaluronsäure-Injektion sind eindeutig die Kosten für die Behandlung. Wer seine Problemzonen ausbessern möchte, zahlt hierzulande ca. 430 Euro. Die Behandlung muss zudem etwa sechs Monate danach wiederholt werden, weil sich die Substanz abbaut.

Ein Memory-Effekt setzt leider nicht ein. Auch nach der zweiten Behandlung muss sie ein halbes Jahr später erneut durchgeführt werden. Das ist der Grund, wieso viele Menschen zum starken Zellgift Botox greifen und sogar die Nebenwirkungen in Kauf nehmen.

Die Effektivität der Substanz wird vor allem durch Brustvergrößerungen mit Hyaluronsäure deutlich. Eine Brustvergrößerung oder ein Brustaufbau kann dank Hyaluronsäure ohne operative Eingriffe erfolgen. Die Risiken einer OP entfallen, doch steigt die Gefahr, dass Zysten entstehen. Neben hohen Kosten müssen Sie damit rechnen, dass eine große Menge der Substanz gespritzt werden muss. Eine solche Behandlung hält aber hier ca. drei Jahre.

Injizierung bei Gelenkbeschwerden oder Arthrose

Injizierung bei Gelenkbeschwerden oder Arthrose

Die sogenannten Gelenkspritzen sollen Schmerzen lindern oder sogar den Gelenkverschleiß bremsen. Nicht alles zahlt jedoch die Krankenkasse, weswegen eine Behandlung mit Hyaluronsäure in der Regel eine Selbstzahlerleistung ist.

Es kommt zu Schmerzen, wenn der angegriffene Knorpel die Gelenkinnenhaut reizt. Der Knorpel dient in den Gelenken eigentlich als Gleitfläche — dieser reibt aber nach und nach ab. Das ist vergleichbar mit einem Sandkorn im Auge: Die Gelenkinnenhaut wird gereizt und führt damit zu Schmerzen und einer übermäßigen Flüssigkeitsproduktion. Dies hat wiederum den Nachteil, dass es zu einem Gelenkerguss kommen kann: Das Gelenk schwillt an und die Beweglichkeit nimmt ab. Das wird Arthritis genannt.

Einige Orthopäden bieten daher Hyaluronsäurespritzen an. Eine derartige Behandlung wird nicht von den Kassen übernommen. Man erhofft sich, dass es nicht zu akuten Gelenkentzündungen kommt und eine Operation hinausgezögert werden kann.

Studienlage ist nicht eindeutig

Die Studienlage ist sehr widersprüchlich. Experten sehen jedoch in der unkritischen Anwendung bei fortgeschrittener Arthrose im Übrigen den Grund, wieso viele Studien keine Effekte messen konnten. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen hat in einer Pressemitteilung von Mai 2014 geäußert, dass die Behandlung sogar „tendenziell negativ“ sei.

Mehrere Spritzen sind notwendig

Hyaluron injizieren, mehrere Spritzen sind notwendig

Jedoch muss nicht nur eine Spritze bezahlt werden, sondern in der Regel zwei bis fünf — pro Woche. Bei beginnender Arthrose soll die Wirkung ein Jahr angehalten, bei fortgeschrittener Arthrose vielleicht ein halbes Jahr. Fünf Spritzen kosten circa 250 bis 300 Euro.

Wichtig ist, dass Patienten die Wirkstoffe und die Krankheit an sich verstehen. Hierzu eigenen sich Experten-Seiten wie https://gelenkexperten.com, damit sich jeder ein Grundwissen hierzu aneignen kann.

Wie effektiv sind Cremes mit Hyaluronsäure?

Wie effektiv sind Cremes mit Hyaluronsäure

Hyaluron kennen Sie sicherlich eher durch Cremes. In der Werbung werden verschiedene Wirkungen versprochen, wodurch zum Beispiel ebenfalls Falten verschwinden sollen. Allerdings ist nicht das Hyaluron dafür verantwortlich, sondern die übrigen Inhaltsstoffe: Fett und Wasser.

Das ergibt auch Sinn, denn Hyaluron kann sich nur auf der Oberfläche der Haut aufhalten. Das kann immerhin minimale Fältchen aufpolstern — allerdings nur in einem Wirkungsbereich von wenigen kleinen Millimeter-Bruchteilen.

Hyaluron ist ein interessanter Wirkstoff — insbesondere im Lifestyle-Segment —, allerdings auch ein Wirkstoff, der kritisch hinterfragt werden sollte.

Haut glätten, Fältchen entfernen mit Hyaluronsäure

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