Wir befinden uns in schnelllebigen Zeiten, die sich vor allem auf die Arbeitswelt auswirken. In diesem Kontext ist es nicht ungewöhnlich, dass man schnell mal im Stress versinkt. Das Gras wächst einem über den Kopf und auch Burnouts sind nicht mehr so selten wie früher. Aus diesem Grund suchen immer mehr Menschen nach Entspannung, wo es nur geht. So werden häufig auch Ratgeber gesucht, die Auskunft geben: Wie kann man sich am besten entspannen? Wann sollte man am besten eine Auszeit nehmen? Gibt es auch produktive Entspannung? Immerhin geht es darum, langfristig belastbar zu sein und konstant Leistung bringen zu können.

Die Entspannungspunkte richtig zu setzen und zu nutzen, ist dabei essenziell. Schließlich lässt uns die Ruhephase wieder Energie für die stressigen Momente sammeln. Dabei könnten die Ideen nicht weiter auseinandergehen. Einerseits werden Yoga, Meditation oder CBD-Öl empfohlen. Andere schwören auf einen einfachen Urlaub, gerne auch mal nur übers Wochenende.

Das Alltagsleben vieler Menschen gestaltet sich meist ohne irgendeinen Raum für die Regeneration von Körper und Geist. Man steht um 6 Uhr auf, macht sofort Frühsport und geht danach direkt zur Arbeit über. Mittagspausen entfallen für viele freiwillig, obwohl sie eigentlich immens wichtig sind. Und auch beim Feierabend sollte auf jeden Fall differenziert werden: Sich auf die Couch zu legen – egal wie gemütlich sie ist – und Filme zu schauen, ist keine Entspannung, sondern Ablenkung. Doch die individuell am besten passenden Methoden zum wirklichen Entspannen zu finden, ist nicht immer leicht. Ein Überblick.

Stress im Job und im Alltag verbeugen

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Schweigekloster

Die Idee klingt etwas veraltet, doch das Umsetzen in die Tat soll wohl schon Wunder vollbracht haben: Drei Tage nichts anderes tun als zu schweigen und zu meditieren. Das ist leichter gesagt als getan. Die Idee beim Meditieren ist, die Gedanken vollkommen abzuschalten. Man soll im Moment leben, im Hier und Jetzt. Sehr schnell schieben sich dabei aber immer wieder Gedanken zu Beruf, Haushalt, Familie und Freunden dazwischen. Um eine komplette innere Ruhe zu finden und diese Gedanken ganz klar zu verbannen, gibt es jedoch diverse Tricks.

Zunächst sollte man auf jeden Fall auf jeglichen Kontakt mit dem eigenen Handy oder Smartphone verzichten. Die zweite sehr wichtige Kunst der Selbstbeherrschung in einem Schweigekloster – der Name sagt es schon – ist nicht zu reden. Kein Wort. Nicht beim Frühstück, Wandern und natürlich beim Meditieren. Vor allem Menschen, die tagtäglich mit Kollegen, Kunden und Vorgesetzten in Kontakt stehen, fällt das nicht immer leicht. Nach ein paar Stunden sollten sich jedoch hier schon erste Erfolge einstellen.

Was in einem Schweigekloster ebenfalls sehr wichtig ist, ist der Komfort. Sitzt man beispielsweise im Schneidersitz auf einem harten Boden, fangen bald die Gelenke an zu schmerzen. Auch kann ein Bein dabei einschlafen und fürchterlich kribbeln. All das stört natürlich den Gedankenprozess enorm. Ebenfalls sollte man stark darauf achten, die Schlafenszeiten bestens zu koordinieren. Das Leben im Kloster beginnt früh, meist ist bereits um 6 Uhr schon überall das Licht an.

Viele Berichte von Menschen, die dem Schweigekloster eine Chance gegeben haben, fallen trotzdem – oder gerade deshalb – positiv aus. Die klaren Regeln sowie der stetige Fokus auf das Loslassen selber stärken und entspannen den Geist sukzessive.

Waldbaden gegen Stress

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Waldbaden

Das Waldbaden hat Ähnlichkeiten und große Unterschiede zum Meditieren. Einerseits wird auch hier versucht, sich bestmöglich vom Stress des Arbeitslebens abzulenken und distanzieren. Andererseits ist hier weitaus mehr Action als Ruhe enthalten. So gehört zum Waldbaden beispielsweise dazu, dass man viel wandert. Auch werden oftmals kleinere sportliche Aktivitäten mit der Gruppe angeboten. Dazu zählt zum Beispiel ein Wettbewerb im Rangeln.

Größtenteils fokussiert sich das Waldbaden jedoch auf die Entspannung. Dafür ist es gedacht. Man pflückt zum Beispiel eine Blume, betrachtet sie, schaut zehn Sekunden in die Ferne und dann wieder auf die Blume. Nicht selten fallen dabei kleinere Details wie Tautropfen oder Blütenmuster auf. Diese kleine Meditationsübung nebenbei kann übrigens auch bestens am Arbeitsplatz gemacht werden. Sie dauert nicht lange und stärkt den Fokus auf Wichtiges.

Weiterhin kann man beim Waldbaden zusammen mit einem Naturcoach den Wald erkunden. Es werden Tannenzapfen unter die Lupe genommen und Atmungsübungen gemacht. Vor allem das langsame, tiefe Ein- und Ausatmen kann den Geist langfristig optimal entspannen.

Dauerstress kann zu Depression führen

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Mental Coach

Für die etwas Wohlhabenderen bietet sich zum Relaxen auch ein Mental Coaching an. Hierbei mietet man sich beispielsweise in einem ein- bis zweiwöchigen Urlaub, gerne aber auch mal nur übers Wochenende, in einem Luxushotel ein. Die dortigen Räumlichkeiten und Angebote bieten vielzählige Möglichkeiten, einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Vor allem aber ist es das Mental Coaching, das hier dabei helfen soll, besser zur Ruhe kommen zu können. Ein Teil des Coachings ist es beispielsweise, den Herzrhythmus im Vorfeld 24 Stunden von einem Mini-EKG aufzeichnen zu lassen. Parallel führt man ein penibles Tagebuch über den Tagesablauf, inklusive Auto fahren, einkaufen und duschen. Nicht selten treten dabei eher beunruhigende Ergebnisse zutage: Viele Menschen kommen nur im Schlaf wirklich zur Ruhe und finden tagsüber keine Zeit, um abzuschalten. Bei den vollgepackten Tagesplänen vieler arbeitstätiger Familienmenschen ist dies nicht sonderlich verwunderlich. Daher wird im Mental Coaching vor allem darauf hingearbeitet, sich bewusst sogenannte Ruheinseln in den Tagesablauf zu bauen.

Das Fazit ist meist überwältigend. Nicht nur, dass man seine Pausen und ruhigen Momente mehr wertschätzt – man nutzt sie auch besser. So wird beispielsweise morgens nicht direkt nach dem Aufwachen Sport getrieben. Stattdessen stellt man sich den Wecker einfach 10 Minuten früher und streckt sich erst einmal wirklich wach, bevor man in den Tag startet. Statt der einstündigen Mittagspause geht man einfach 15 bis 30 Minuten spazieren. Anstatt jeden Abend vor dem Fernseher zu sitzen, nimmt man sich mal zwei bis drei oder sogar vier Abende die Woche, um zu meditieren, Yoga zu machen oder ein langes, heißes Bad zu nehmen. Wer es schafft, sich diese Ruheinseln in den täglichen Ablauf einzubauen, sollte schon nach einigen Tagen ein deutlich gesenktes Level an Stressanfälligkeit wahrnehmen können.

Die positiven Wirkungen von CBD

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CBD-Öl

Eine eher moderne, teils noch etwas unkonventionelle, aber stark an Beliebtheit gewinnende Herangehensweise an das tägliche Entspannungspensum besteht in der Option von CBD-Öl. Dafür lohnt es sich, sich via Justbob ausführlich zu dem Thema zu informieren.

Viele Menschen nutzen Nikotin oder Alkohol zum Entspannen – was natürlich mehr als nur ungesund ist. Denn bei diesen beiden beliebten Konsum- und Genussmitteln handelt es sich um potente Nervengifte. Im Gegensatz hierzu ist CBD vollkommen ungefährlich. Das aus der Cannabispflanze gewonnene Naturprodukt ist einer der beiden Wirkstoffe des Cannabis. Neben dem THC, dem psychoaktiven Wirkstoff, der für das „High“ verantwortlich ist, ist CBD der Wirkstoff, der die tiefe Entspannung herbeiführt.

Da CBD nicht psychoaktiv wirkt, ist es in Deutschland auch nicht verboten. In den Produkten darf allerdings nicht mehr als 0,2 Prozent THC enthalten sein. Mittlerweile gibt es eine große Bandbreite an Produkten, die CBD verwenden. Klassischerweise wird CBD geraucht, aber es gibt auch CBD-Öl, das man unter die Zunge träufeln kann. Außerdem gibt es CBD-Samen, CBD-Schokolade oder CBD Kosmetikprodukte.

Stress abbauen und entspannen

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