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Der diesjährige Medizin-Nobelpreis wurde verliehen. Diesmal wurden drei Zellforscher aus Großbritannien und den USA mit dem Preis ausgezeichnet. Die Rede ist von den Amerikanern William Kaelin und Gregg Semenza und einem Briten – Sir Peter Ratcliffe, die sich ihr Leben lang mit den in die Zelle durchführenden Prozessen beschäftigen. Dabei untersuchte dieses Forscher-Trio die Fähigkeit der Zellen, die Sauerstoffmengen zu erkennen und sich daran anzupassen. Die diesjährige Auszeichnung für Medizin ist mit neun Millionen schwedischen Kronen dotiert – das sind umgerechnet rund 830 000 Euro.

Der Medizin-Nobelpreis geht diesmal an die drei Zellforscher Sir Peter Ratcliffe (Großbritannien), William Kaelin (USA) und Gregg Semenza (USA)

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Die Nachricht wurde am Montag – 07. Oktober 2019, von dem renommierten Karolinska-Institut in Stockholm mitgeteilt. Und wie die Nobeljury des Instituts berichtet, sind die Entdeckungen von Peter Ratcliffe, William Kaelin und Gregg Semenza von großer Bedeutung für die Behandlung verschiedener Krankheiten. So zum Beispiel haben ihre Forschungen zum Kampf gegen den Krebs beigetragen – der US-amerikanische Forscher Kaelin hat herausgefunden, dass die Vermehrung von Krebszellen von der Sauerstoffkonzentrationen abhängt. Bei manchen Sauerstoffkonzentrationen vermehren sich die Krebszellen überhaupt nicht.

Das Trio untersuchte die Mechanismen der Zellen, mit denen sie die Sauerstoffmengen erkennen und sich daran anpassen

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Der Mangel an Sauerstoff tritt immer wieder auf. Nicht nur bei Tumoren und Infektionen fehlt den Zellen von Menschen und Tieren Sauerstoff. Denn auch die Bergsteiger und die Alpinisten leiden an Sauerstoffmangel – der Grund dafür liegt darin, dass die Konzentrationen von Sauerstoff auch von der Höhe abhängen.

Das so genannte Hormon Erythropoetin (kurz auch Epo genannt) wird in die Nieren gebildet, wenn es im Blut zu wenig Sauerstoff gibt. Bisher wussten die Forscher aber nicht genau, wie unsere Körper diesen Mangel erkennen. Die beiden Forscher Gregg Semenza und Peter Ratcliffe haben im Jahr 1990 das Protein entdeckt, das die sauerstoffabhängigen Reaktionen in der Zelle reguliert. Etwa 5 Jahre später wurde es erfolgreich gewonnen und so hatten Semenza und Ratcliffe schon die Chance, es weiter zu erforschen. Es ist ein Transkriptionsfaktor und reguliert die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff. Dabei wurde das Protein HIF (Hypoxie-induzierter Faktor) genannt.  Für diese Entdeckung wurden die Forscher sogar mit einem Preis von der Lasker Foundation ausgezeichnet.

Die diesjährige Auszeichnung für den Medizin-Nobelpreis ist mit neun Millionen schwedischen Kronen dotiert

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Die Entdeckungen dieses Forscher-Trios spielt eine sehr wichtige Rolle für die Behandlung verschiedener Krankheitsarten

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