Modetrends stehen häufig im Zeichen einer Entwicklung, die sich in den einzelnen Phasen eines Jahres ohnehin abzeichnet. Häufig steht so beispielsweise der Sommer im farblichen Kontrast zur Herbst- und Wintermode, was einen klaren Übergang erkennen lässt. In diesem Jahr zeigt sich auf den Laufstegen der Welt, dass minimalistische Outfits eher die Ausnahme darstellen. Viele Designer bedienen sich wieder häufig bei bestimmten Accessoires, insbesondere der Hut für die Dame nimmt den Spagat zu einem durchaus aus im Alltag wählbaren Merkmal.

Klare Farbpigmente dominieren

Anders als in den vergangenen Jahren, wo oftmals bunt gemischt wurde und dabei nur selten ein wirklicher Übergang erkennbar war, stehen Farbpigmente heute deutlicher in Symbiose zueinander. Azurblau und ein besonders kräftiges Rot mit leichten Übergängen zum Rosa sind beispielsweise bei Schulterpartien beliebt. Die Designer schaffen hiermit praktischerweise auch eine Kombination, welche die Funktionsweise von Jacken und Mänteln betont. Genau die Bereiche, die bei Bewegungen sichtbar werden, stehen im wechselseitigen Verhältnis zum dominierenden Farbton.

Sie grenzen sich somit deutlich vom lange Zeit bewährten und erprobten Eins- in-Eins der Herbstmoden ab, das mit dem Aufschwung der Funktionsbekleidung im Alltag an Überhand gewann. Hier lassen sich schon Akzente der Wintermoden erkennen, die in diesem Jahr deutlich stärker mit Materialien wie Leder und Wildleder arbeiten. Die oftmals großzügig ausstaffierten Kapuzen mit mehr oder weniger realistischen „Naturakzenten“ gibt es zwar immer noch, sie werden aber zugunsten der geglätteten Oberfläche nur mehr in kleinem Rahmen eingebracht.

Größe spielt (sehr wohl) eine Rolle!

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Bemerkenswert ist in diesem Herbst die steigende Zahl der ein oder zwei Größen weiter ausfallenden Mäntel, Taschen und Jackets. Beliebt sind Mäntel, die in Form und Gestalt einem Sakko nachempfunden sind. Man kennt diese Mischung schon aus der Sommermode, wo teils skurrile Farbkombinationen angesetzt werden. Nur in Bezug auf Wintermoden wird hier nun mit „praktischen“ Materialien gearbeitet, die das Stück also auch alltagstauglich machen. Dennoch bleiben minimalistische Ausformungen, die durch eine etwas überdimensionierte Größe kompensiert werden.

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Samt zählt in diesem Jahr eindeutig zu den trendigen Beschaffenheiten, nachdem man in den Jahren zuvor nur relativ zögerlich damit gearbeitet hat. Man scheint sich dabei auf ein etwas „natürlicheres“ Aussehen zu besinnen, das den Zweck von Oberbekleidung wieder in den Mittelpunkt stellt. Design an sich entsteht nicht durch verspielte Formen und Farben, sondern durch die wechselnde und nicht zwangsläufig symmetrische Anordnung eben solcher Elemente.

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Das Revival der Jeansjacke

Fernab der dominierenden Trends, die auf drei oder vier Grundfarben beschränkt sind, kommen Anteile der klassischen 70er-Jahre-Mode wieder. Allen voran erfahren Kombinationen mit großem Anteil an Jeansstoffen ein Comeback, angefangen bei der klassischen Jeansjacke selbst. Händler wie Mister Lady führen außerdem Bomberjacken oder Kapuzenjacken, zuletzt in den 90er-Jahren stilbestimmend. Zum Teil arbeiten die Designer hier mit entsprechenden Fütterungen, sodass so manches Herbstmodell auch noch im Winter getragen werden kann. Dennoch wirken sie einfach chic und modern, die gewissermaßen in Übergroßen getragenen Jeansjacken alter Prägung sind passé.

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Verzierungen in dezenter Einbringung beliebt

Betrachtet man das weite Feld der Blusen und Übergangsoberbekleidung, so fällt ein gewisser Mangel an bestimmenden, entsprechend großen Verzierungen auf. Wie schon bei den Winterjacken und Mänteln, werden hier Formen und Muster als Gestaltungselement genutzt. Dennoch gibt es sie noch, die dezenten aber doch deutlich sichtbaren Verzierungen, gerne in Form von Schleifen und kleineren Applikationen. Unabhängig vom Typ des Kleidungsstückes, nehmen sie etwas aus der Form heraus und geben dem Ganzen eine individuelle Note.

Dem Betrachter erschließt sich dabei erst bei genauerem Hinsehen die wirkliche Gestaltung, die durch vielfach genutzte Übergrößen manchmal zu viel des Guten bedeutet. Gerade bei Daunenjacken fokussiert man sich außerdem auf deutliche Stilwechsel, indem beispielsweise Ärmel nahe dem bekannten Schlabberlook gestaltet werden. Bei Funktionskleidung wäre am Abschluss dann ein Zurrgurt, bei klassischen Jacken wird hingegen über die gesamte Armlänge ein voluminöses Etwas geschaffen.

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Was bleibt davon nach dieser Saison?

Insgesamt lässt sich sagen, dass die führenden Designer in diesem Herbst wieder etwas innovativer agieren und mit mehr Mut an die Sache herantreten. Tabus, die in den vergangenen Jahren noch enge Grenzen beispielsweise für Mäntel gesetzt haben, weichen auf. Allerdings geht dieses zunehmend verspielte Design zulasten der Farbvielfalt, oftmals gibt es nur zwei oder drei Grundtöne. Innerhalb dieser finden sich aber Farbverläufe, die selbst eckige und kantige Konturen schleifen und locker wirken lassen.

Besondere Akzente erhält bestimmte Oberbekleidung also allein durch die Verlängerungen respektive Verkürzung einzelner Merkmale, wie eben Schulterklappen oder Ärmel. Dieser Trend folgt der Idee der alten „Baggys“, wobei zu keinem Zeitpunkt beide „großvolumigen Kleidungsstücke“ Verwendung finden. Interessant ist dabei vor allem die Wiederauferstehung eines Evergreens, des Karomusters. Es lässt das Ganze dennoch schlank und irgendwie betont wirken, ohne zu dick aufzutragen.

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