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Die Pflege für die Pflanzen ist nicht immer so leicht wie erwartet. Zu wenig Pflanzenpflege sowie zu viel Düngen und Bewässerung kann negative Folgen verursachen. Wir wollen aber unsere Grüne zu Hause aufbewahren. Deshalb haben wir heute das Thema von der Überdüngung von Zimmerpflanzen gewählt. Viele Hobbygärtner unterschätzen das Problem. Im heutigen Artikel stellen wir die häufigsten Fehler bei der Düngung von Hauspflanzen.

Flüssigdünger bei Zimmerpflanzen verwenden

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Wie erkenne ich eine Überdüngung?

Eine Überdüngung kann sich negativ auf das Wachstum der Pflanze und die Entwicklung der Blüten auswirken. Der überschüssiger Stickstoff führt zu einem beschleunigten vegetativen Wachstum auf Kosten der Bildung von Blütenknospen. Ein übermäßiger kann zu Kaliumeintrag verkürzten Blütenstielen, Vergilbung der Blätter und Verschlechterung der Blütenfarbe führen. Bei einem Überschuss an Phosphor kann Chlorose auftreten. Das macht eine dauerhafte Gelbfärbung der Blätter aus.

Unsere Redaktion verrät: Besser eine unterernährte Blume als eine überernährte

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Zimmerpflanzen und Düngemittel

Anorganische Dünger

Die Überdüngung von Zierpflanzen hat oft unangenehme Folgen. Für Zimmerpflanzen werden häufig Mineraldünger verwendet. Dazu gehören Ammoniumnitrat, Natriumnitrat, Superphosphat, Kaliumsalze, Holzasche, Kalziumnitrat sowie andere Mehrnährstoffdünger für verschiedene Pflanzenarten.

Diese Düngemittel nennt man anorganische Dünger (Mineraldünger). Sie sind einfach, günstig und leicht zu verwenden, und werden auch in allen Gartengeschäften verkauft. Sie sind geruchsneutral, was für Ihre Zimmerpflanzen zu Hause ein großer Pluspunkt ist. Außerdem kommen die Ergebnisse normalerweise gleich.

Mineralische Dünger haben aber auch Nachteile, die Ihr heimisches Blumenparadies bedrohen können. Sie können leicht überdosiert werden und sich negativ auf die Zimmerpflanzen auswirken.

Manche Dünger sind giftig: Es gibt anorganische Dünger, die für Tiere wie Hunde und Katzen giftig sein können. Deswegen empfehlen wir nämlich für Haustierbesitzer für die Zimmerpflanzen ein organischer Dünger.

Pflanzenpflege in der Küche

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Organische Dünger

Diese Dünger bestehen aus natürlichen, organischen Substanzen. Dazu gehören Kompost, Hornspäne und Stallmist. Für Zimmerpflanzen gibt es organische Flüssigdünger, die direkt einsatzbereit sind. Diese Flüssigdünger werden häufig aus Rückständen der Lebensmittelindustrie hergestellt.

Chlorose bei Pflanzen – Ein Ergebnis vom Überdüngen

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Zimmerpflanzen korrekt düngen

Für die ordnungsgemäße Verwendung anorganischer Düngemittel ist es wichtig, sie nur dann als flüssige Lösungen (in Wasser) zu verwenden, wenn die Pflanze gut verwurzelt ist und sich in einer aktiven Wachstumsphase befindet.

Wann kann ich den Dünger verwenden?

Setzen Sie den Dünger nicht unmittelbar nach dem Umpflanzen oder Beschneiden der Pflanze ein. Ansonsten warten Sie besser innerhalb einen Monat. Wenn das neue Bodensubstrat nährstoffreich ist, kann es länger dauern, bis es gedüngt wird.

Richtiges Umtopfen von Zimmerpflanzen

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Wann brauchen die Zimmerpflanzen Dünger?

Im Sommer

Vom Frühjahr bis zum Herbst brauchen Ihre Zimmerpflanzen Dünger. Dies ist ihre Phase des verstärkten Wachstums. Wie oft sollte man die Pflanzen nähren? In der Regel wird empfohlen, Zimmerpflanzen alle zwei Wochen zu nähren, bei schnellwachsenden Pflanzen alle 10 Tage.

Im Winter

Während der kalten Monate brauchen Zimmerpflanzen keinen Dünger. Ihr grünes Paradies befindet sich im Winterschlaf und braucht nicht mehr Nährstoffe, als der Boden bereits liefert.

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Was macht zu viel Dünger?

Bei einer deutlichen Überdüngung von Zimmerpflanzen werden sie kurze Zeit nach dem Behandlung schlapp. Der Grund dafür ist, dass der mineralische Dünger in Salzform vorliegt. Das Salz wiederum entzieht den Pflanzenzellen über die Wurzeln Wasser.

Eine sehr moderne und pflegeleichte Pflanze – Monstera

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Was tun wenn man eine Pflanze überdüngt hat?

Wenn Sie bereits den Fehler begangen haben, Ihre Zimmerpflanzen zu stark zu bewässern, können Sie sie mit diesen Tipps retten. Die einzige Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht vielleicht darin, ihnen viel Wasser zu geben und so ihren Salzgehalt zu reduzieren. Dies kann jedoch zur Auswaschung von Nährstoffen führen.

 Wichtige Tipps zur Pflanzenpflege

  • Wir empfehlen Ihnen, dass wenn Ihre Pflanzen krank aussehen, dann sollten Sie sie nicht düngen.
  • Wichtig ist noch, dass trockenes Bodensubstrat nicht zu düngen, da es zu Wurzelverbrennungen führen kann. Der Boden sollten Sie zuerst mit Wasser anfeuchten und dann mit Flüssigdünger nachdüngen.
  • Im Sommer sollten Sie den Dünger in den Abendstunden hinzufügen. Einige Tage nach der Behandlung mit Flüssigdünger bildet sich eine Kruste auf der Oberfläche der Pflanze. Es ist wichtig, den Boden zu lockern, damit Luft eindringen kann.
  • Der Dünger sollte nicht auf die Blätter fallen.

Gießen Sie die Blumen und immergrüne Pflanzen regelmäßig

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Quellen:

Gartenhaus©

Gartentalent©

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