Wie gesund ist Hummus in Wirklichkeit?

von Verena Lange

Hummus ist ein der beliebtesten und berühmtesten Beilagen weltweit. Wie Sie sicherlich wissen, wird Hummus aus Kichererbsen zubereitet, die püriert und mit unterschiedlichen Gewürzen, Olivenöl und rotem Pfeffer abgeschmeckt. Manche Leute fügen auch fein geschnittene trockene Tomaten, Knoblauch, Sesammus. Dieser orientalische und extrem cremige Dip wird meist auf Brot aufgestrichen oder mit gerösteten Gemüse, Eier oder Fleisch kombiniert. Wie gesund ist Hummus eigentlich und welche Vorteile hat er, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Hummus ist eine echte Vitamin- und Mineralstoffbombe!

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Wie gesund ist Hummus?

Im Durchschnitt gibt es zwei Hauptgründe, warum Hummus weltweit so beliebt ist. An erster Stelle ist, die Einfachheit der Rezepte. Außerdem ist diese Delikatesse aus dem Orient reich an mehreren Nährstoffen. Kichererbsen enthalten Eiweiß, ballaststoffhaltigen Kohlenhydraten und anderen Mineralien wie Eisen und Folsäure. Eine Portion Hummus (2 Esslöffel) enthält 5 Gramm Fett und 70 Kalorien.

#Gut für den Darm

Eine kleine Portion Hummus enthält etwa 2 Gramm Ballaststoffe bzw. 7 Prozent Ihres täglichen Bedarfs daran. Aus diesem Grund brauchen Sie nicht viel Hummus, um satt zu werden. Ballaststoffe dämpfen auch den Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Wenn richtig gemacht, fördert Hummus die Verdauung und hilft, neue Zellen zu bauen

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#Vermindert Entzündungen

In Hummus wird in der Regel Tahini (Sesampaste) verwendet. Sesamin, der reichlich in Sesam enthalten ist, ist ein Lignan mit entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften. Bereits mehrere Untersuchungen gezeigt, dass Sesamin entzündungshemmende Eigenschaften hat.

Aber es ist nicht nur Sesamin im Hummus, der entzündungshemmend wirkt. Auch Olivenöl enthält viel Oleocanthal (etwa 100 bis 300 mg pro Kilo Öl) – ein Antioxidans, das auch entzündungshemmende wirkt.

Die Antioxidantien im Hummus stärken das Immunsystem

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#Reguliert den Blutzuckerspiegel

Kichererbsen haben auch einen niedrigen glykämischen Index. Man braucht mehr Zeit, um Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Wert zu verdauen und absorbieren. Das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel langsamer und gleichmäßiger steigt und fällt.

#Verbessert die Gesundheit des Herzens

Eine Reihe von Bestandteilen in Hummus kann dazu beitragen, die Risikofaktoren für Herzkrankheiten zu senken. In einer früheren 5-wöchigen Studie wurde 47 Erwachsenen eine Diät angeboten, die entweder zusätzlichen Weizen oder Kichererbsen enthielt. Nach der Studie wiesen diejenigen, die mehr Kichererbsen als Weizen verzehrten, einen um 5 Prozent niedrigeren Wert an schädlichem Cholesterin auf.

Hummus ist auch für Schwangere gesund

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#Stärkt Knochen und Muskeln

Hummus kann auch zum Aufbau von Kraft und Entwicklung von Knochen und Muskeln dienen. Er ist reich an Eiweiß und weiteren knochenbildenden Mineralien, wie Kalzium, Zink, Kupfer, Phosphor, Magnesium und Selen.

Wie gut ist Hummus während Schwangerschaft

Zur Zubereitung von Hummus brauchen Sie nur Olivenöl, Knoblauch, Zitronensaft und pürierte Kichererbsen. All diese Zutaten sind in der Schwangerschaft bedenkenlos verzehrbar und haben jeweils ihre eigenen gesundheitlichen Vorteile. Zusammen ergeben sie Hummus, einen Brotaufstrich, der eine hohe Nährstoffdichte aufweist.

Hummus ist außerdem reich an Folsäure. Während der Schwangerschaft braucht der Mensch besonders viel Folsäure. Die Säure verringert das Risiko des Kindes, einen Neuralrohrdefekt zu erleiden. Es ist unbedenklich, Hummus in der Schwangerschaft zu essen.

Es ist aber empfehlenswert, ihn selbst zu bereiten, anstatt Hummus aus dem Geschäft zu kaufen

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Wie viel Hummus soll man am Tag essen?

Trotz der zahlreichen Vorteile von Hummus für die Gesundheit müssen Sie ihn nicht übermäßig konsumieren.

Eine gute tägliche Menge Hummus, die zu einer gesunden Ernährung passt, beträgt rund 2 bis 4 Esslöffel. Der Kaloriengehalt von Hummus variiert von Marke zu Marke oder von der Menge des Olivenöls, die man hinzufügt, wenn man ihn selbst zubereitet. Im Durchschnitt liefert ein Esslöffel Hummus jedoch 30-40 kcal.
Wenn Sie Hummus als Zwischenmahlzeit essen, können Sie beispielsweise 2 Esslöffel mit geschnittenem Gemüse wie Paprika, Gurke oder Karotte zu sich nehmen.

Wenn Sie ihn zum Mittag- oder Abendessen essen, können Sie bis zu 4 Esslöffel zu sich nehmen und ihn wiederum mit geschnittenem Gemüse oder einer Schüssel gemischten grünen Salats servieren.

Verena Lange

Verena Lange, eine geschätzte Autorin bei Archzine Online Magazine, hat ihr Studium in Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität Berlin absolviert. Sie hat zahlreiche Artikel in renommierten Medien wie BILD, WELT.de und Berliner Zeitung veröffentlicht.